Knappe Niederlage gegen Felsberg

An den Sieg gegen Guxhagen in der vergangenen Woche konnte der TSV diesmal nicht anknüpfen. Mit 3:2 (3:1) unterlag man schlussendlich verdient dem FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz.

Das Spiel begann rasant und bereits nach 13 Minuten konnte das Heimteam das erste Mal jubeln. Mustafa Cil überwand Torhüter Jan Wilhelm zum 1:0. Der TSV kam jedoch umgehend zurück. Paul Matthews erzielte nach Vorarbeit von Kai Rabich aus kurzer Distanz den Ausgleich. Pfieffe konnte das Momentum jedoch nicht entscheidend nutzen und schon zwei Minuten später war der alte Abstand wieder hergestellt. Einen umstrittenen Elfmeter verwandelte Eduard Sterz sicher ins linke Eck. Die Gäste waren geschockt und bekamen keinen wirklichen Zugriff aufs Spiel, der FV war in allen belangen überlegen und so war das 3:1 die logische Konsequenz. Nach 32 Minuten war es wieder Sterz, der die Führung ausbauen konnte. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause, wobei sich die Gelb-Schwarzen über die Höhe des Rückstands nicht beschweren konnten. 
Der TSV kam mit einer spürbar besseren Einstellung aus der Pause und wollte insbesondere vor dem Derby am kommenden Samstag zeigen, dass viel mehr in ihnen steckt, als sie in den ersten 45 Minuten zeigen konnten. Das Mittelfeld stand kompakter und auch nach vorne klappte mehr als noch in Halbzeit eins. Das nötige Quäntchen Glück fehlte jedoch ab und an. Dies sollte sich erst in der 72. Minute ändern. Ein Distanzschuss von Kevin Krah landete am Lattenkreuz und wurde von Torhüter Dietmar Ostheim wahrscheinlich erst hinter der Linie geklärt. Eindeutiger war jedoch der Nachschuss, den Christoph Sippel trocken in den Maschen unterbringen konnte. Die Pfieffer hatten neuen Mut gefasst und zwei Minuten vor Abpfiff war der Ball nach einigen Chancen zuvor endlich wieder im Netz. Nach Vorarbeit von Sippel war es diesmal Krah, der einschieben konnte. Der Pfieffer Jubel wurde jedoch jäh unterbrochen, als Schiedsrichter Erwin Schellhase beim Querpass von Sippel auf Abseits entschied. Nicht die erste umstrittene Situation, denn bereits in der 78. Minute entschied er sich nach einer klaren Tätlichkeit von Sterz nur den gelben Karton zu ziehen. Sekunden vor Schluss war vor dem eigenen Tor nochmal das Glück der Tüchtigen gefragt. Timo Jakob verhinderte unter Einsatz seines Bauches die endgültige Entscheidung. Somit blieb es bei der unglücklichen, aber dennoch nicht in verdienten Niederlage für die Pfieffer, die damit mit einem Dämpfer in das Derby am kommenden Samstag gehen. 

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